Phytotherapie

Die Phytotherapie, bei der man sich der Hilfe von Pflanzenwirkstoffen bedient, ist eine der ältesten Therapieformen überhaupt. Es werden die ganzen Pflanzen, oder auch nur Teile wie Blüten, Blätter, Samen, Rinden oder Wurzeln verwendet. Die Pflanzen werden als Frischpflanzen, getrocknete Pflanzen oder als Extrakte eingesetzt und können auch zu Tees, Pulver, Kapseln, Tropfen und Salben verarbeitet werden. „Phytotherapeutika“ kommen sowohl innerlich als auch äußerlich zur Anwendung.
Die Phytotherapie ist als die Mutter der heutigen Pharmazie anzusehen. In früherer Zeit wurden Krankheiten mit rein pflanzlichen Produkten behandelt. Später hat man dann die Wirkstoffe der Pflanzen extrahiert, analysiert und teils synthetisch hergestellt.
Viele Pflanzeninhaltsstoffe haben eine ausgeprägte pharmakologische Wirkung und dienen aus diesem Grund auch als „Vorlage“ für chemisch hergestellte Arzneimittel (zum Beispiel auch „Acetylsalicylsäure“).
Die natürlichen Stoffe der Pflanzen haben gegenüber den synthetisch hergestellten Präparaten allerdings häufig den Vorteil, dass sie viel besser verträglich sind. Daher ist die Phytotherapie als ein wichtiger Bereich der Naturheilkunde erhalten geblieben, wobei in der heutigen Zeit altes Wissen mit modernen Erkenntnissen kombiniert wird.
Es erfordert detaillierte Kenntnisse über Inhaltsstoffe, therapeutische Wirkung, Dosierung und Aufbereitungsmöglichkeiten der jeweiligen Pflanze, um eine effektive Therapie durchzuführen. Daher sollte sich die Auswahl, Zusammenstellung und Anwendung der Kräuter immerauf fundiertes therapeutisches Wissen stützen.

Hopfen im Korb © PhotoSG – Fotolia

Einsatzgebiete:

Die Einsatzgebiete der Phytotherapie sind vielfältig. Sie wird zur Vorbeugung oder Behandlung von Erkrankungen, aber auch ergänzend zu anderen Therapieformen wie zum Beispiel der Akupunktur eingesetzt. Anwendungsbereiche für die Phytotherapie sind unter anderem Erkrankungen der Atmungsorgane, Verdauungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Hautprobleme sowie auch psychische Störungen.

 

 

 

 

 

 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es sich bei der hier vorgestellten Therapiemethode um ein Verfahren der alternativen Veterinärmedizin handelt, das wissenschaftlich noch nicht bewiesen und von der Lehrmedizin deshalb nicht anerkannt ist!